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Archiv

Einladung zum Vortrag vom Asylarbeitskreis Heidelberg

Donnerstag, 1. Juli 2010, 20 Uhr, in der ESG, Evan­ge­lische Studierende Gemeinde, Plöck 66, Heidelberg

»Leben unter dem Existenzminimum«

17 Jahre Asylbewerberleistungsgesetz

Grundstrukturen dieses Sondergesetzes, Auswirkungen auf das Leben der Flüchtlinge und mögliche Veränderungen. Mit Rechtsanwalt Jörg Schmidt-Rohr, Geschäftsführer des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung e.V. VbI, Heidelberg

Die Veranstaltung wird gefördert durch den Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und den Europäischen Flüchtlingsfond.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Hartz-IV-Re­gelsätze im Februar 2010 für verfassungswidrig erklärt. Seitdem fordern  Flüchtlingsorganisationen sowie die Kirchen und Wohlfahrtsverbände ebenfalls die verfassungsrechtliche Überprüfung der Regelsätze für asylsuchende und geduldete Flüchtlinge. Die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz wurden seit Einführung im Jahr 1993 nicht verändert und liegen 37% unterhalb der Hartz-IV-Sätze. Das widerspricht dem Grundgesetz. Denn auch Flüchtlinge haben das Recht auf menschenwürdige Existenz!

Im Rahmen der Veranstaltung werden die Grundzüge des AsylblG dargestellt und kommen die konkreten Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Sprache.

Rechtsanwalt Jörg Schmidt-Rohr ist ausgewiesener Experte für Ausländer- und Sozialrecht. Er ist in der Rechtsberatung für Flüchtlinge in der Erstaufnahme in Karlsruhe für die Diakonie tätig sowie als Geschäftsführer des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung e.V. VbI, Heidelberg allgemein mit der Grundsicherung von Arbeitssuchenden, Sozialhilfeempfängern und Flüchtlingen vertraut.

Vielen Dank  und  mit  freundlichen Grüßen

Gudrun Sidrassi-Harth

Asylarbeitskreis Heidelberg e.V., Plöck 101

69117 Heidelberg, Tel. 06221-182797

asylarbeitskreis-heidelberg@t-online.de

www.asyl-heidelberg.de

Vortrag „Sie können sich auf Ihre deutschen Juristen verlassen!“ – Juristen des Dritten Reichs im Portrait

Di, 18. Mai 2010 von 17.00 –  19.00 im Campus Camp (Neuenheimer Feld)

Der diesjährige bakj-Kongress wird vom 14.-16.5.10 in Hamburg in den Räumen des Centro Sociale stattfinden und sich mit Eigentumsfragen im Allgemeinen und Speziellen befassen.

Das komplette Programm und alle weiteren Informationen zum Kongress findet ihr demnächst auf dieser Seite.

Vortrag und Diskussion „Frauenrechte, Frauenmorde und politische Gewalt im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca“

Yesica Sanchez

(Menschenrechtsanwaeltin aus Oaxaca/ Mexiko)

Do, 21. Januar 2010 um 19.30 Uhr im Malecon/ Mittelbadgasse 3,  Altstadt/ Naehe Rathaus

Das Missachten der Rechte der Frau sowie das Vorhandensein geschlechtsspezifischer Gewalt haben in vielen Teilen Mexikos ein besorgniserrgendes Mass an Normalitaet erreicht. Erschreckend dabei ist, dass auch im Bundessstaat Oaxaca in den vergangenen Jahren die Zahl der Frauenmorde sprunghaft angestiegen ist.

Die heutige Refenrentin Jesica Sanchez ist Menschenrechtsanwaeltin und beschaeftigte sich seit 2003 schwerpunktmaessig mit der Situation der Frau in Oaxaca. Ihr Vortrag soll zum einen dazu dienen, die Fakten und Ursachen zu diesem Thema zu beleuchten, welche auch in Zusammenhang mit dem politischen System und der allgemeinen Lage der Menschenrechte in Mexiko und Oaxaca stehen. Sie wird aber auch darueber berichten, wie zivilgesellschaftliches Engagement versucht, diesem Problem entgegenzuwirken.

Bei der Veranstaltung wird es auch Raum zur Diskussion geben. Ziel ist nicht nur das blosse Beantworten von Fragen, sondern das Ueberlegen von gemeinsamen Handlungen, um ein klares Zeichen gegen die Passivitaet der Behoerden zu setzen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

Vortrag „Das Recht ist ein vertracktes Ding – Einführung in die materialistische Rechtstheorie“

11. November 2009 · Kommentar schreiben

Das Recht ist ein vertracktes Ding. Einführung in die materialistische Rechtstheorie.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Sonja Buckel (Rechtswissenschaft und Sozialforschung, Frankfurt)
Dienstag, 01.12.2009 – 18.00 Uhr – in der Neuen Universität, Hörsaal 6

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Forum für Kritische Theorie und Wisschenschaft

Vorab gibts hier schonmal das Abstract:

„Das Verhältnis radikaler Gesellschaftskritik zum Recht ist bestenfalls als ambivalent zu bezeichnen. Die enge Verbindung von Recht und Staat, seine Normativität, die Absicherung von Eigentumsverhältnissen, der scheinbar ideologische Gehalt der Menschrechte – all das stimmt skeptisch gegenüber dem Recht. Gleichzeitig ist kaum eine soziale Bewegung bekannt, die nicht auch Rechtsforderungen aus sich heraus erzeugt hätte. Insofern trifft Ingeborg Maus durchaus den Kern, wenn sie leicht ironisch zur Frankfurter Schule anmerkt, dass das Recht vielleicht ein „noch vertrackteres Ding als die Ware“ sei. Der Vortrag soll in die materialistische Rechtstheorie einführen und zeigen wie man das Recht in herrschaftskritischer Perspektive analysieren  und es dennoch zugleich auch als mögliches Terrain emanzipativer Kämpfe ausweisen kann“

Das Recht ist ein vertracktes Ding. Einführung in die materialistische Rechtstheorie.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Sonja Buckel (Rechtswissenschaft und Sozialforschung, Frankfurt)
Dienstag, 01.12.2009 – 18.00 Uhr – in der Neuen Universität, Hörsaal 6

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Forum für Kritische Theorie und Wisschenschaft

Vorab gibts hier schonmal das Abstract:

„Das Verhältnis radikaler Gesellschaftskritik zum Recht ist bestenfalls als ambivalent zu bezeichnen. Die enge Verbindung von Recht und Staat, seine Normativität, die Absicherung von Eigentumsverhältnissen, der scheinbar ideologische Gehalt der Menschrechte – all das stimmt skeptisch gegenüber dem Recht. Gleichzeitig ist kaum eine soziale Bewegung bekannt, die nicht auch Rechtsforderungen aus sich heraus erzeugt hätte. Insofern trifft Ingeborg Maus durchaus den Kern, wenn sie leicht ironisch zur Frankfurter Schule anmerkt, dass das Recht vielleicht ein „noch vertrackteres Ding als die Ware“ sei. Der Vortrag soll in die materialistische Rechtstheorie einführen und zeigen wie man das Recht in herrschaftskritischer Perspektive analysieren  und es dennoch zugleich auch als mögliches Terrain emanzipativer Kämpfe ausweisen kann“

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